Crossing the Channel

Anders als gestern mussten wir das Kind wecken. Feliça hat ein tolles kleines Frühstück gezaubert und wir konnten bei herrlichem Sonnenschein Richtung Dünkirchen starten. Die knapp zweistündige Fahrt war unspektakulär, Romy hat quasi durchgeschlafen, die Temperatur sank um 10 Grad auf knappe 20 Celsius und es regnete in Strömen. Dabei waren wir noch gar nicht in UK.

Die gesamte Zollabfertigung verlief im Hafen: Auschecken aus der EU samt Auslesen des Hundechips, Fahrzeugkontrolle, Einchecken in UK, Fahrzeugkontrolle. Dann hieß es warten an/in einer Art Terminal vor der Fähre, was allerdings nur ein großer Duty Free samt Coffee Station war. Die Beladung der Fähre verlief super geordnet und alle mussten raus aus den Autos und in die Oberdecks zwecks Sicherheit und Konsum. Nur die Hunde und anderes Getier mussten in den Autos bleiben. Die Restaurants sollen Umsatz machen. Anders als erwartet war es aber recht günstig. Glücklicherweise gab es eine Kinderspielecke, in der sich alle Kleinkinder so richtig austoben konnten.

In Dover selbst schien kräftig die Sonne und wir sind direkt neben den großen Kreidefelsen eingelaufen. Da wir mit als erste aufs Schiff sind, waren wir auch gleich die ersten, die runter konnten. Über zig Einbahnstraßen wurden wir sanft in den Linksverkehr eingespurt.

Die Fahrt zum Campingplatz dauerte eine halbe Stunde. Der Platz selbst war absolut top. Wir wurden vom Staff empfangen und an unseren Spot gebracht. Schnell haben wir alles aufgebaut und uns bei erneutem Niesel-Regen unter der Markise versteckt. Romy haben wir noch ordentlich bespaßt und kaputt getobt, so dass sie totmüde in ihr Bett gefallen ist. Ohne einen Muks hat sie bis morgens durchgeschlafen. Unser Experiment mit Scheibenverdunklung und dem Hängebett ist geglückt. Jetzt konnten wir uns auch bei einem abendlichen Drink erholen und uns langsam bettfertig machen.