Sondermeldung!
Es ist ca. 2100h. Wir wollen noch einmal Gassi gehen und nehmen den Dackel aus der Kiste. Als wir mit dem Vieh aufn Arm das Zelt verlassen, starren wir einem Fuchs in die Augen. Hornet geht sofort in den Fuchsbaumodus. Er will ihn unbedingt und sofort um die Ecke bringen. Allerdings bedeutet dies, dass er den ganzen Campingplatz zusammenschreit und sich windet, als gäbe es keinen Morgen. Also: Dackel in die Kiste. Erstmal Lage checken. Was wir sehen ist ein Fuchs, bestens genährt, kerngesund, neugierig, ohne Scheu und auch ein wenig lebensmüde frech. Trotz Verfolgung mit Taschenlampe und Fotoapparat haut er nicht ab. Erst ein paar Knüppel später sucht er das Weite.
Etwa eine Stunde später wundern wir uns, warum das Reservefutter des Dackels im Vorzelt verteilt ist. Wieder war der Fuchs da. Und erneut glotzt er uns mit Engelsaugen aus dem Dickicht neben dem Zelt an. Das Futter müssen wir verwerfen, da wir kein Risiko eingehen wollen. Erneut attackieren wir ihn unter Singen schmutziger Lieder. Diesmal sucht er das Weite. Hoffentlich!

